Vergleiche Investments fair über unterschiedliche Zeiträume – und berechne, welche Rendite du brauchst, um von Startwert zu Zielwert zu kommen (ohne Cashflows).
Zum CAGR-RechnerCAGR ist die „geglättete“ jährliche Wachstumsrate zwischen Start- und Endwert.
• Startwert = Wert am Anfang
• Endwert/Zielwert = Wert am Ende / gewünschter Wert
• Jahre = Zeitraum in Jahren
• r = jährliche Rendite (als Dezimalzahl)
CAGR ist top – solange du keine Ein-/Auszahlungen im Zeitraum hast.
So nutzt du den CAGR-Rechner sauber – inklusive Zielrendite.
Entscheide: CAGR berechnen (Start→Ende) oder benötigte Rendite (Start→Ziel).
Nimm vergleichbare Werte: gleiche Währung, gleicher Stichtag, keine Zwischenzahlungen. Sonst ist CAGR verfälscht.
Je länger, desto aussagekräftiger. 1–2 Jahre sind oft Rauschen. 5+ Jahre sind meist brauchbar.
Neben CAGR ist der Multiplikator (Faktor) wichtig: 1,9× fühlt sich anders an als 1,2×, auch wenn die Jahre variieren.
Vergleiche mit Benchmarks (Index, Peers) und beachte Risiko: Volatilität/Drawdowns sind nicht in CAGR enthalten.
Wenn die Zielrendite 15%+ verlangt, ist das meistens zu ambitioniert. Dann Ziel, Zeit oder Sparrate anpassen.
Drei typische Anwendungen: Vergleich, Zielrendite, Unternehmenswachstum.
Das sind die Klassiker, die deine CAGR komplett unbrauchbar machen.
CAGR auf Sparpläne oder Depots mit regelmäßigen Einzahlungen zu rechnen ist falsch – Start/Ende sind dann nicht vergleichbar.
Bei Cashflows nutze IRR/XIRR oder ein Sparplan-/Zinseszins-Tool.
„15% CAGR in der Vergangenheit = 15% in Zukunft“ ist ein Denkfehler. Märkte ändern sich.
Nutze CAGR als Referenz/Benchmark, nicht als Garantie. Ziele immer konservativer ansetzen.
Zwei Investments mit 10% CAGR können völlig unterschiedliches Risiko haben (Drawdowns).
CAGR immer zusammen mit Risiko-Metriken lesen (Drawdown, Volatilität, Sharpe).
Nur den besten Zeitraum auswählen macht jede Performance „gut“ – ist aber Selbstbetrug.
Mehrere Zeiträume und Startpunkte prüfen (z.B. 5/10/20 Jahre), um ein realistisches Bild zu bekommen.
Vier pragmatische Dinge, die dir in der Praxis wirklich helfen.
Verdopplungszeit grob: 72 ÷ Rendite% ≈ Jahre. Beispiel: 8% → ~9 Jahre. Für genaue Werte: Tool nutzen.
Wenn du dauerhaft 15%+ brauchst, ist das meistens zu ambitioniert. Ziele lieber konservativ, sonst planst du an der Realität vorbei.
5/10/20 Jahre vergleichen. Ein einzelner Zeitraum kann Zufall sein. Konsistenz schlägt Momentaufnahme.
Höhere CAGR ist nicht automatisch besser. Wenn das Ding regelmäßig −50% Drawdowns macht, zahlst du Rendite mit Stress.
Wenn du dir nur eine Sache merkst: CAGR ist Vergleich – nicht Magie.
CAGR glättet: Eine Zahl für Wachstum/Rendite über Jahre – trotz Schwankungen.
Nur ohne Cashflows: Bei Ein-/Auszahlungen ist CAGR die falsche Kennzahl.
Zielrendite ist ein Reality-Check: Hohe nötige Rendite = Ziel/Plan stimmt nicht.
Risiko mitdenken: CAGR sagt nichts über Drawdowns – das musst du extra prüfen.
Kurz und direkt.
CAGR ist geometrisch (mit Zinseszins), der einfache Durchschnitt ist arithmetisch. Für mehrjährige Entwicklungen ist CAGR fast immer sinnvoller.
Ja. Wenn der Endwert unter dem Startwert liegt, ist CAGR negativ – das ist dann der durchschnittliche Wertverlust pro Jahr.
CAGR nutzt nur Start- und Endwert. IRR/XIRR berücksichtigt alle Ein-/Auszahlungen und Zeitpunkte. Wenn Cashflows drin sind, nimm IRR.
Kommt auf Risiko und Zeitraum an. Langfristig sind hohe einstellige Werte solide. Alles deutlich über 15% dauerhaft solltest du kritisch hinterfragen.
Wenn du weiter machen willst: hier sind sinnvolle Anschluss-Tools.